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NEU: LBG – Feldplaner mit LBG – Landkarte
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Die grafische
Verwaltung von Feld- und Grundstücken war schon lange ein Traum der
Anwender des LBG – Feld- und Gründlandplaners.
Seitens der LBG – Computerdienst GesmbH wurden auf diesem Gebiet in
der Vergangenheit bereits mehrere Versuche mit verschiedenen
Konzepten unternommen. Gescheitert sind diese Versuche immer an der
Tatsache, dass ein digitaler Kataster, der für diese Konzepte
notwendig war nicht, nur lückenhaft oder sehr kostenintensiv zu
gekommen war. |
GPS macht es
möglich
Die neue Möglichkeit der Flächenaufnahme
mittels eines GPS-Agrar-Systemes bietet nun jedem Landwirt die
Möglichkeit, sowohl seine Landschaft als auch seine Feldstücke
selbst aufzunehmen. Damit ist eine unabhängige und einfache
Datenbefüllung der LBG – Landkarte mit betriebsspezifischen
Echtdaten möglich.
Die Erreichung dieses Zieles setzt jedoch ein praxisgerechtes,
anwenderfreundliches GPS-Erfassungssystem voraus. Nachdem diese
Voraussetzung nun mit dem
LBG-Agrar-GPS gegeben ist, steht der
Auslieferung der neu entwickelten LBG – Landkarte nichts mehr
entgegen.
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Entwicklung
Seit März dieses Jahres entwickelt die
E-Agrar-GesmbH, die
Softwareentwicklungsfirma der LBG – CD, an der LBG-Landkarte. Das Ergebnis ist ein professionelles geografisches
Informationssystem (=GIS), das direkt in den LBG – Feld- und
Grünlandplaner integriert ist. |
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Ein Profi-Programm für
Landwirte
Erstmals ist es gelungen, ein GIS-Programm herzustellen, für dessen
Bedienung keine EDV-Profis erforderlich sind. Schon nach einer
kurzen Lernphase ist auch EDV-Laien möglich, sinnvoll mit der
LBG-Landkarte zu arbeiten. Die Darstellung der Flächen in grafischer
Form macht außerdem den Umgang mit der LBG-Landkarte zum Vergnügen:
Spielend zum Erfolg! |
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Grundlagen der LBG – Landkarte sind Ebenen
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Wie jede GIS-Software verwaltet auch die
LBG – Landkarte Flächen auf mehreren Ebenen (Fachbegriff = Layer).
Zum Beispiel sind alle Feldstücke auf einer Ebene, die Grundstücke
auf einer anderen Ebene zusammengefasst. Die einzelnen Ebenen
verfügen über bestimmte Eigenschaften (z.B. Farbe der Füllung,
Schriftart der Beschriftung), die vom Anwender eingestellt werden
können. Außerdem kann die Reihenfolge der Ebenen sowie deren
Sichtbarkeit festgelegt werden.
Eine Besonderheit der
LBG-Landkarte besteht in der Verbindung der grafischen Flächen mit
der Flächendatenbank. Das Programm erkennt Differenzen zwischen den
beiden Flächen und stellt im Programmteil "Aufgaben" jene
Tätigkeiten zusammen, die der Anwender verrichten muss, damit die
Unstimmigkeiten behoben werden. Das sind zum Beispiel Korrektur der
Größe von Feldstücken oder Schlagbildungen. |
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Zusätzliche Ebenen
Zur Vervollständigung sind noch zusätzliche Ebenen verfügbar, die je
nach Vorhandensein der jeweiligen Daten verwendet werden können:
Hintergrundkataster
Dies kann ein Kataster sein, dessen Struktur nicht an die
LBG-Landkarte angepasst ist. Dieser Kataster kann zwar dargestellt,
jedoch nicht mit der Flächendatenbank verbunden werden.
Orthofoto
Besitzt der Anwender ein Luftbild seines Katasters (=Orthofoto), so
kann dieses Foto in einer eigenen Ebene hinterlegt werden. Das Foto
muss entsprechend vorbereitet sein (entzerrt und im
Kataster-Koordinatensystem).
Benutzereigene Ebenen
Neben den von uns vorgesehenen Ebenen können beliebig viele, andere
Ebene hinzugefügt werden. Auf diese Weise ist es zum Beispiel
möglich, dass der Besitzer der LBG – Landkarte GPS-Vermessungen für
einen Berufskollegen durchführt. Diese Messungen werden auf einer
eigenen Ebene zusammengefasst und ausdruckt. |
Die LBG -
Landkarte verarbeitet die Grafiken im Shape-Format und stellt die
Karten im Gauß-Krüger-Projektionssystem dar. Beide Standards werden
auch von den Landesregierungen und vom Bundesamt für Eich- und
Vermessungswesen verwendet:
Alle Daten
kompatibel ! |
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Datenbefüllung mittels GPS
Im Gegensatz zu einem
"normalen" GIS-Programm verfügt die LBG – Landkarte neben selbst
anlegbare auch über fixe Ebenen. Damit kann eine Verbindung zur
Flächendatenbank des LBG – Feldplaners hergestellt werden.
Mindestens drei dieser Ebene sind immer vorhanden: Landschaft,
Feldstücke und Anbauplan. Mit diesen Ebenen ist eine grundsätzliche
Funktionstüchtigkeit der LBG-Landkarte gewährleistet.
Die Landschaft wird
mittels GPS durch Abfahren der Feldwege und Strassen aufgenommen. Es
entsteht so ein verbundenes Wegenetz, das als Hintergrund der LBG –
Landkarte dient. Ohne dieser Landschaft ist zwar auch die Arbeit mit
der LBG – Landkarte möglich, die einzelnen Feldstücke sind jedoch
räumlich schwer zuordenbar.
Die Feldstücke werden
ebenfalls mit GPS aufgenommen. Beim Übernehmen der Feldstück in die
LBG – Landkarte wird angegeben, welches Feldstück aus der
Feldplaner-Flächendatenbank vermessen worden ist. Das Feldstück wird
in der Landkarte auf den richtigen Platz gelegt und die Verbindung
mit der Flächendatenbank hergestellt. Durch diese Verbindung kann
eine Kontrolle der Größe des Feldstückes erfolgen und durch
Anklicken des Feldstückes jederzeit festgestellt werden, aus welchen
Grundstücken und Grundstücksanteilen das Feldstück zusammengesetzt
ist – ohne dass ein digitaler Kataster vorhanden ist !
Die Kontrolle der
GPS-Fläche mit der Datenbank bewirkt bei einer zu großen Abweichung
(vom Anwender selbst einstellbar, Standard = 150 m²), dass das
Feldstück rot eingefärbt wird. Dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder die Feldstücksgröße in der Flächendatenbank richtig stellen
oder das Feldstück mit den integrierten Zeichenwerkzeugen so lange
verändern, bis die Größe der Zeichnung der Größe der Datenbank
entspricht.
Ist die Größe des
Feldstückes in Ordnung, wird vom Programm die Verbindung zum
Anbauplan des Feldplaners hergestellt. Sofern das Feldstück nur aus
einem Schlag besteht, wird die Kultur dieses Schlages übernommen und
in der LBG – Landkarte dargestellt.
Besteht das Feldstück
aus mehreren Schlägen, so kann mit der integrierten
Schlagteilung eine grafische Schlagbildung erfolgen. Eine
GPS-Aufnahme der einzelnen Schläge wäre eine Alternative dazu. |
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Datenbefüllung mit Kataster
und GPS
Verfügen Sie über
einen digitalen Kataster (vom Bundesamt für Eich- und
Vermessungswesen bereitgestellt und von der Fa.
Agrar-Beratungsservice Bruck/Leitha aufbereitet), so erfolgt die
Bildung der grafischen Feldstücke durch die LBG – Landkarte
automatisch. Das Programm weiß aus der Flächendatenbank die
Grundstücke, aus denen die Feldstücke bestehen und setzt die
Grundstücke zu den Feldstücken zusammen.
In diesem Falle
braucht grundsätzliche keine GPS-Aufnahme der Landschaft oder der
Feldstücke erfolgen. Möglich und sinnvoll ist dies jedoch trotzdem,
damit eine Kontrolle der Datenbankflächen mit den Naturmaßen
durchgeführt werden kann. |
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Schlagteilung
Die integrierte Schlagteilung der LBG – Landkarte
ist eine der Höhepunkte dieses Programms.
Dazu 2 Beispiele:
Sie müssen noch 1 ha eines Feldstückes
stilllegen und wollen wissen, welche Breite des Feldstückes dafür
notwendig ist.
In der automatischen Schlagbildung tragen Sie die
gewünschte Teilfläche ein und ziehen entlang der Feldstücksgrenze,
an der die Stilllegung angelegt werden soll, eine Grenzlinie. Das
Feldstück wird vom Programm in zwei Schläge zerteilt, wobei der
Schlag an der Grenzlinie exakt jene Größe hat, die Sie eingegeben
haben. Mit dem Messwerkzeug können Sie nun die Breite feststellen.
Sie haben am Rand eines Zuckerrübenfeldes einen
Streifen Gerste angebaut. Der Streifen ist an den Längsseiten eine
Sämaschinenbreite (z.B. 3 m) und an den Wegseiten 3
Sämaschinenbreiten breit (z.B. 9 m). Nun wollen Sie wissen, wie groß
die Gerstenfläche und die verbleibende Zuckerrübenfläche ist.
Für diesen Zweck steht in der Schlagbildung der
LBG-Landkarte die Möglichkeit "Randstreifen" zur Verfügung. Tragen
Sie die Breite des Streifens (3 m) ein und ziehen Sie entlang der
erste Feldgrenze eine Grenzlinie. Drücken Sie "Teilen". Der erste
Streifen wird abgeteilt. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit den
entsprechenden Breiten für alle Feldgrenzen.
Neben diesen beiden
Schlagteilungsarten steht Ihnen außerdem noch eine automatische
Flächenteilung nach der Breite, eine Inselflächenbildung
(z.B. Misthaufen) und eine manuelle Schlagbildung zur
Verfügung.
Die integrierte Schlagbildung macht die
LBG-Landkarte zu einem besonders wertvollen Werkzeug bei der
Anbauplanung im LBG – Feldplaner. Der Programmteil kann nämlich
direkt aus der Schlagbildung des Feldplaners gestartet werden. |
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Messen und
Beschriften
Eine der einfachsten Aufgaben, aber trotzdem umso eindrucksvoller,
ist das Messen und Beschriften der Landkarte. Der
Anwender der LBG - Landkarte kann auf dem PC beliebige Entfernungen
feststellen und jede Fläche bemaßen (= Maße an den Feldstücksgrenzen
anführen).
Die Beschriftung kann entweder einzeln pro Fläche oder für alle
Flächen erfolgen. Dabei kann der Anwender festlegen, mit welchem
Bezeichnungen (Kulturen, Schlagbezeichnung, Feldstücksbezeichnung)
die Flächen beschriftet werden soll. Auch die Position der
Beschriftung kann verändert werden. Eine gut durchdachte
Beschriftung ist notwendig, damit die Übersichtlichkeit der LBG-Landkarte gewährleistet ist. |
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Ausdrucken der
Karte
Auch in Zeiten des papierlosen Büros wird es sinnvoll sein, die
Landkarte oder Teile davon auszudrucken. Ausgedruckt wird immer
genau der Zustand und der Ausschnitt, der aktuell in der Landkarte
angezeigt wird. Zusätzlich wird der Ausdruck noch mit einem
Nordpfeil und mit einem Maßstab versehen. |
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Auswertungen
Ohne zusätzlichen Aufwand stellt Ihnen die
LBG-Landkarte zahlreiche Auswertungen zur Verfügung. Nachdem
die Flächen aufgenommen oder vom Programm gebildet worden sind und
damit auch die Verbindung mit der Flächendatenbank und dem Anbauplan
hergestellt ist, können alle bereits erfassten Daten ausgewertet
werden.
Die Auswertung erfolgt durch die Einfärbung der Karte nach den
jeweiligen Kriterien und durch die Darstellung der Summen und
Anteile in der so genannten "Legende". Natürlich kann jede
Auswertung auch auf Papier gebracht werden.
Beispiele der Auswertungen:
Sie brauchen Ihren Mitarbeitern nicht mehr aufzuschreiben, welche
Kultur auf welchem Feldstück angebaut werden soll: Einfach die
Auswertung ausdrucken ! |
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Kosten und
Bestellung
Die LBG – Landkarte ist aufbauend auf den LBG – Feld- und
Grünlandplaner verfügbar. Das Programm kostet inkl. Ust. € 580,-,
ist der Feldplaner noch nicht vorhanden, sind noch zusätzlich €
420,- zu berappen.
Die Bestellung kann ab sofort erfolgen, die Auslieferung erfolgt in
der 1. Juli-Woche 2002.
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Bestellung:
Tel. 02262/64234
E-Mail: info@lbg-cd.at
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Zusammenfassung
Die LBG – Landkarte ist ein Spitzenprogramm in der Produktpalette
der LBG – Computerdienst GesmbH.
Es ermöglicht den Anwendern der LBG-Agrarsoftware einen schnellen und einfachen Einstieg in das
grafische Informationszeitalter. Die Bedienung ist genauso einfach
wie die bei den übrigen LBG - Programmen.
Die Arbeit mit der LBG-Landkarte bietet nicht nur viele
Informationen, sondern macht wirklich Spaß. Der ideale Zeitpunkt für
den Beginn der Arbeit mit der LBG-Landkarte ist nach der Ernte. Dann
ist die Aufnahme der Flächen mittels GPS am einfachsten.
Bestaunt und bestellt kann das Programm unter anderem bei der
Landwirtschaftmesse in Wieselburg werden: 26. bis 30. Juni
am Stand der LBG-CD in der Niederösterreichhalle.
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Passende Links:
E-Agrar Softwareentwicklung
Agrar-Beratungsservice
Bruck/Leitha
Mandl-Ostermann OEG
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